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Newsletter erstellen in drei einfachen Schritten
Lesezeit: 6min
Newsletter erstellen in drei Schritten

Newsletter-Marketing kommt nie aus der Mode. Denn indem du deine Abonnenten über Neuigkeiten und spannende Themen rund um dein Business informierst, erinnerst du sie daran, wieder einmal vorbeizuschauen und etwas zu kaufen.

Im Folgenden haben wir für dich einen 3-Schritte-Plan erstellt, mit dem du ganz einfach einen professionellen E-Mail-Newsletter selbst gestaltest. Damit kannst du deine Besucher erfolgreich binden. 

Was sind die Vorteile eines Newsletters?

Welche Argumente sprechen eigentlich für einen E-Mail-Newsletter? Da wären zum Beispiel:

Klingt eigentlich prima, doch einen Haken gibt es dennoch: Die meisten Menschen bekommen Tag für Tag jede Menge Werbemails, von denen die meisten direkt im Papierkorb landen. Dein Newsletter kann somit leicht in der Flut der Nachrichten untergehen. Vermeiden kannst du das, indem du deinen Newsletter gut planst und einige inhaltliche Kriterien beachtest.

Schritt 1: Organisation und Planung

Dein Newsletter soll dazu führen, dass sich die Empfänger positiv an dich erinnern und dir bestenfalls (weitere) Aufträge oder mehr Absatz bescheren. Vielleicht möchtest du auch neue Kontakte generieren und Interesse an deinem Angebot wecken. Was immer auch deine Ziele sind, gehe das Projekt besser nicht impulsiv, sondern strategisch an:

1. Erstelle Empfängerlisten

Als Erstes stellst du die Daten der Nutzer, die du erreichen möchtet, in einer Tabelle zusammen. Falls alle dieselben Interessen und Bedürfnisse in Bezug auf dein Angebot haben, kommst du mit einer Liste aus. Vielleicht willst du aber zwischen langjährigen Kunden und neuen Interessenten unterscheiden. Oder zwischen Kunden, die immer Produkt A kaufen, und jenen, die überwiegend Dienstleistung B buchen. Dann hast du schon mehrere Gruppen, die du in deinem Verteiler kennzeichnen kannst, um deine Themen individuell aufzubereiten.

2. Lege fest, wie oft dein E-Mail-Newsletter erscheinen soll

Mal ehrlich: Wie oft freust du selbst dich über einen abonnierten Newsletter und liest ihn tatsächlich? Welche Taktung nervt eher? Versetze dich in die Lage der Empfänger. Und überlege auch, wie häufig du es überhaupt schaffst, einen guten Newsletter herauszubringen. Zweimal im Jahr kann schon ausreichen, wenn ein monatlicher Versand einfach zu stressig wäre. Außerdem ist es hilfreich, vorab die groben Themen zu skizzieren.

3. Überlege dir einen Versandzeitpunkt

Um den Wochentag und die Uhrzeit für deinen Versand festzulegen, fragst du dich am besten, wann die meisten Empfänger ihre Mails lesen und wann eher nicht. Es gibt dafür ein paar Anhaltspunkte: So sammeln sich über das Wochenende meist viele Nachrichten an – das erhöht das Risiko, dass dein Newsletter einfach gelöscht wird, weil andere Mails dringender sind.

Viele Leute checken ihr Postfach schon vor der Arbeit, zum Beispiel beim Frühstück oder in der Bahn. Bei ihnen hat ein Newsletter gleich morgens zwischen 8 und 10 Uhr die besten Chancen, gelesen zu werden. In der Mittagspause passt es für die meisten eher schlecht und ab 17 Uhr möchten viele nur noch die wichtigsten To-dos abhaken und in den Feierabend gehen. 

Ein paar weitere Anhaltspunkte zum perfekten Versandzeitpunkt findest du in dieser aktuellen Studie des Newsletter-Anbieters Newsletter2Go.

Ein Patentrezept für den besten Versandzeitpunkt gibt es nicht. Experimentiere ein bisschen herum und werte die Reaktionen deiner Empfänger aus.

4. Checke Signatur/Footer und Anmeldeformular

Informiere dich, welche Angaben du in deinem Newsletter machen musst, um rechtlich auf der sicheren Seite zu sein. Checke außerdem, wie sich deine Kunden rechtskonform für deinen Newsletter anmelden können und an wen du deinen Newsletter als werbliche E-Mail verschicken darfst – Stichwort: DSGVO. Infos dazu findest du im Internet (z. B. bei e-recht24.de) oder bei einer Anwaltskanzlei deines Vertrauens.

Ideen und Inspirationen für deinen Newsletter

Du weißt nicht, worüber du im Newsletter schreiben sollst? Keine Sorge, Themen gibt es mehr als genug – du musst sie nur finden. Hier einige Anregungen:

Schritt 2: Tipps für den Newsletter-Aufbau

Ebenso wie eure Webseite sollte auch euer Newsletter auf dem Rechner, Smartphone und Tablet lesbar sein und gut aussehen. Die entsprechende Formatierung ist allerdings nicht ganz ohne. Professionelle (jedoch teilweise kostenpflichtigen) E-Mail-Marketing-Tools wie Mailchimp, Newsletter2Go oder CleverReach nehmen sie euch ab. Außerdem ist es wichtig,  dass euer Newsletter so aufgebaut ist, dass er bei den Lesern Interesse und Neugier weckt.

Anrede

Jeden Empfänger persönlich mit Namen anzuschreiben ist einfach netter und kommt bei den Lesern gut an. Doch dazu musst du deine Verteilerliste auch entsprechend mit Anrede, Vor- und Nachnamen aufbauen. Wenn dir das zu aufwändig ist, kannst du dir auch eine passende alternative Anrede überlegen, beispielsweise „Lieber Freund der mediterranen Küche“.

Betreffzeile und Teaser

Die Betreffzeile entscheidet darüber, ob der Empfänger deine Mail überhaupt öffnet. Sie sollte deshalb möglichst kurz und knackig sein und präzise ankündigen, was den Leser erwartet. Ein kurzer Teasertext nach der Anrede stellt die einzelnen Inhalte dann kurz vor. Er fasst sie aber nicht komplett zusammen – wozu sollte sich sonst noch jemand den Rest durchlesen?

Inhalt

Bereite deine Inhalte kompakt und verständlich auf. Achte dabei auf eine übersichtliche und sinnvolle Gliederung und baue an den passenden Stellen informative Links oder einen Call-to-Action ein, zum Beispiel: „Klicke hier, wenn du mehr über unsere Workshops erfahren möchtest!“ 

Du bist dir unsicher, welche Themen bei deinen Lesern gut ankommen? Dann versende einfach zwei verschiedene Versionen und werte hinterher die Klicks aus. Newsletter-Tools bieten dir meist vielfältige Analysemöglichkeiten.

Bilder

Das E-Mail-Format eignet sich eher schlecht für eine ansprechende visuelle Darstellung, deshalb gehe in deinem Newsletter lieber sparsam mit Bildern um. Selbst wenn du zum Beispiel eine Ausstellung ankündigt, greifst du besser nur ein oder zwei Motive auf und verlinkst dann zu deiner Website. Denke auch daran, dich immer bezüglich der Bildrechte abzusichern! Im Internet findest du Anbieter von lizenzfreien Bildern, die du nutzen kannst.

Schritt 3: Analyse und Auswertung

Endlich ist dein Newsletter versendet! Nun möchtest du natürlich wissen, wer von den Adressaten deine Mail überhaupt öffnet und wie oft welcher Link angeklickt wird. Diese Infos bekommst du leider nicht beim Versand mit den üblichen E-Mail-Programmen, sondern nur von professionellen Mailing-Portalen. Eine solche Auswertung kostet einiges an Zeit, lohnt sich aber für die zukünftige Planung.

Dann siehst du auch, welche Inhalte bei deinen Lesern ankommen und welche nicht. Nimm es aber auf keinen Fall persönlich, wenn Empfänger deinen Newsletter nicht beachten. Bedenke immer, wie du selbst mit den Newslettern in deinem Postfach umgehst. Liest du sie immer und sofort komplett durch? Wahrscheinlich nicht. Und wenn du sie löschst: Heißt das, dass du dich für die Absender überhaupt nicht interessiert? Keineswegs! 

Mit der Zeit wirst du ein Gespür dafür entwickeln, wie deine Zielgruppe tickt, und deine Newsletter entsprechend gestalten. Lege am besten gleich los und probiere dich aus!

Tools für den Newsletter-Versand

Um einen Newsletter selbst zu erstellen, zu versenden und auszuwerten, führt kein Weg an einem professionellen Newsletter-Tool vorbei. Wir empfehlen Mailchimp, Newsletter2Go oder CleverReach. Diese Tools sind in ihren Grundfunktionen sehr ähnlich, unterscheiden sich jedoch im Detail. Am besten siehst du dir die Funktionen an und entscheidest, welches Tool am besten zu dir passt.

Und wohin schickst du am besten all die interessierten Leser deines Newsletters? Natürlich zu deiner Website oder zu deinem Onlineshop. Falls du noch nichts von beidem hast, kannst du sie mit Jimdo ganz leicht erstellen.